Wie ein gut eingespieltes Ökosystem:
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Fledermäuse sind wertvolle Insektenfänger und streng geschützt. Da traditionelle Quartiere wie Baumhöhlen oder Gebäuderitzen durch Sanierungen und Landschaftswandel verloren gehen, werden künstliche Fledermauskästen immer wichtiger.
Fledermäuse sind wertvolle Insektenfänger und streng geschützt. Da traditionelle Quartiere wie Baumhöhlen oder Gebäuderitzen durch Sanierungen und Landschaftswandel verloren gehen, werden künstliche Fledermauskästen immer wichtiger. Sie bieten tagsüber Schutz, Brutplätze und Ruheplätze für Fledermäuse – und das direkt im Garten, am Haus oder im Park.
Für Anfänger empfehlen wir daher eher unsere Flachkästen, da sie einfacher zu reinigen sind.
Wie auch bei Nistkästen für Gartenvögel haben beide Materialien ihre Vorteile:
Der Erfolg eines Kastens hängt stark vom Standort ab: Hängen Sie den Kasten in mindestens drei bis fünf Metern Höhe auf – idealerweise an Bäumen oder Gebäudefassaden – und sorgen Sie für freien Luftraum darunter. Eine südost- bis westseitige Ausrichtung sorgt im Sommer für angenehme Temperaturen – volle Sonne kann überhitzen, Schattenstellen wiederum zu kühl sein. Mehrfach aufgehängte Kästen mit unterschiedlicher Ausrichtung erhöhen die Chancen auf Besiedlung.
Fledermäuse sind ortstreu – das bedeutet: Es kann Jahre dauern, bis ein Fledermauskasten erstmals besiedelt wird. Eine erfolgreiche Ansiedlung zeigt sich oft nur, wenn mehrere Kästen derselben Art nahe beieinander aufgehängt werden.
Jährliche Kontrollen – idealerweise im Winter (zwischen November und Februar) – sind wichtig zur Entfernung fremder Nester und zur Pflege der Kastenstruktur. Nie im Sommer eingreifen, um die Tiere nicht zu stören.
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