Haussperling

UNSERE EMPFEHLUNGEN FÜR DEN HAUSSPERLING

Über den Haussperling

Der Haussperling, im Volksmund auch Spatz genannt, ist einer der bekanntesten Gartenvögel. Er zeichnet sich durch einen relativ großen Kopf, seinen kräftigen, kegelförmigen Schnabel und kurze Beine aus. Das Männchen besitzt einen grauen Scheitel, einen schwarzen Latz und eine braun gestreifte Oberseite. Das Weibchen und die Jungvögel sind dagegen unscheinbar graubraun gefärbt. Die Weibchen zeichnen sich jedoch durch einen auffallenden "Augenbrauenstreifen" hinter dem Auge aus. Ebenso ist der Schnabel des Weibchens heller gefärbt. 

Lebensraum
Der Haussperling ist zahlreich und weitverbreitet und lebt in Menschennähe. Er lebt und brütet in Dörfern und Städten und bevorzugt "unordentliche" Umgebungen mit Sträuchern, Dickicht und Schuppen. Hohe Bäume hingegen bevorzugt der Haussperling nicht.

Nistkasten

Haussperlinge sind das ganze Jahr über zu beobachten und leben in einem relativ kleinen Territorium. Sie brüten oft an unseren Häusern oder in unseren Gärten und suchen in Gärten und Parks nach Nahrung, Wasser und Schutz. In einigen Gegenden haben die Bestände der Haussperlinge deutlich abgenommen, in anderen sind sie noch in großen Gruppen an Futterstellen zu beobachten. 

Nistkästen werden von Sperlingen schnell angenommen. Sie sollten eine Einflugöffnung von 34 mm oder eine ovale Einflugöffnung von minimal 32 mm aufweisen und am besten an einer Fassade oder Hauswand platziert werden. Sperlinge sind Koloniebrüter, sodass es sich durchaus auch lohnen kann, mehrere Nistkästen am selben Gebäude anzubringen.               

Nahrung

Haussperlinge fressen das ganze Jahr über Saat, jedoch sind im Frühjahr auch Insekten ein wichtiges Nahrungsmittel, um die Jungen zu füttern. Sperligne suchen ihre Nahrung vor allem auf dem Boden und in Sträuchern - sie besuchen jedoch auch sehr häufig Futterstellen für Saatmischungen und Erdnüsse, wie Futtersäulen und Futterhäuser, und fressen gerne Fettfutter.